10 Fragen zum Mamasein

9.
Juli
2017

9 Kommentare

Johanna von Work’n’Travel ist nicht nur eine meiner liebsten Bloggerfreundinnen (schau mal rein, bei ihr gibts grad ne Blogparade zum besten Flughafen, vielleich hast du Lust mitzumachen?), sondern auch neugierig. Deshalb hat sie mir ein paar Fragen zum Mamasein gestellt…

  • Hast du dich super gut auf das Baby vorbereitet oder hast du alles auf dich zukommen lassen?

Oh je, ich bin eher der Typ „es kommt, wie es kommt“. Klar sollte man ein paar Sachen besorgen. Wir hatten aber kein fertig eingerichtetes Kinderzimmer oder so, haben wir eigentlich immer noch nicht. Der Eisbär schläft in seinem Bettchen an unserem Kopfende. Das Beistellbett, in dem es als Neugeborenes lag, haben wir erst am Abend unserer Rückkehr aus dem Krankenhaus bei ner Freundin geholt, weil wir das vorher nicht bedacht haben – typisch für uns! Genau so typisch: Es klappt trotzdem alles!

  • Hast du dich überfordert bzw. gestresst gefühlt, als deine Kleine dann da war?

Nein. Ich hab mich gefreut und war ganz verzaubert.

  • Ist alles anders gekommen als erwartet?

Nein, irgendwie auch nicht.

  • Wie gut funktionieren Alltagsangelegenheiten mit der Kleinen? Einkaufen, Arztbesuch etc., nimmst du die Kleine überallhin mit?

Ja, wenn ich unter der Woche über Tag alleine bin, nehme ich sie mit. Das geht ziemlich gut. Wir haben außer dem Tragetuch irgendwann einen Kinderwagen gekauft, der eigentlich ein Buggy ist und nur eine Babyschale dazu hat. Der Vorteil: Er ist so leicht, dass ich den alleine sogar mit Baby drin überall hochtragen kann. Da waren Treppen dann auch kein Hindernis mehr. Mit dem Baby im Tuch kann man nämlich keinen Arzt konsultieren. Und die wenigsten Leute helfen mit dem Kinderwagen, also sollte man sich darauf nicht verlassen. Zum Einkaufen geht sie auch mit, das funktioniert alles ziemlich einfach und problemlos. Sie muss halt!

  • Hast du viel Kontakt zu anderen Müttern?

Nein, eher nicht. Von meinen Freundinnen sind viele keine Mama. Zwei neue Freundinnen mit Baby hab ich durch mein Baby kennengelernt, aber ich bin auch nicht der Typ, der die klassischen Mama-Sachen macht (naja, ständig ne Krabbelgruppe, Frühstückstreffs und solche Klischees).

  • Wie ist die Stimmung unter Müttern? Ich gehe mal davon aus, dass jeder das tollste Baby überhaupt hat?

Haha, also echt: ICH hab das tollste Baby überhaupt! Was für ne Frage…! 🙂 Naja, es gibt solche und solche. Beim Babyschwimmen sind einige nette Mütter und wir haben da oft ne sehr schöne Runde. Es gibt aber auch solche, die immer ungefragt Erziehungstipps geben à la „Jetzt verwöhnst du ihn aber!“. Mir wurden bisher keine solchen Tipps gegeben, vermutlich strahle ich schon aus, dass meine Antwort entsprechend wäre. Oder es liegt einfach dran, dass mein Baby das tollste ist 🙂

  • Worauf legst du besonders viel Wert?

Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit. Keine Klischees, auch keine Geschlechterklischees. Kein Overkill an Spielzeug. Dass jeder seine Bedürfnisse hat – ich auch.

  • Fühlst du dich als Mutter jetzt irgendwie anders?

Ja und nein.

  • Hast du erst mal die Nase voll von Kindern oder möchtest du noch eins?

Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Ich bin ja eher der Typ „es kommt, wie es kommt“. Und der Typ „den Moment genießen“. Wünsche hab ich ziemlich selten, weil ich mit dem zufrieden bin, was ich hab und wie es ist. Schwere Frage, mal sehen.

  • Was würdest du werdenden Müttern mit auf den Weg geben?

Entspannt euch! Es kommt, wie es kommt! Lasst den kleinen Menschen einfach sein, wie er ist. Zwängt ihm nicht eure Wunschvorstellungen auf. Seid ihr einfach, wie ihr seid. Mehr braucht kein Baby, davon bin ich fest überzeugt.

Na, alle Fragen beantwortet? Oder was möchtest du noch wissen? Wie ist es mit den anderen Mamas? Könnt ihr mir zustimmen?

Wenn Dir mein Text gefallen hat, teile ihn! Ein ganz liebes Danke und einen dicken Knuddler <3

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9 Kommentare

  • Johanna says:

    Hallo Anne,
    super cool, dass du die Fragen so schnell beantwortet hast! 😀 Das hört sich bei dir ja wirklich alles total easy an, das finde ich großartig. Dein Leben ist jetzt also nicht vorbei… 😉 Die Antwort auf die letzte Frage hat mir übrigens am besten gefallen! 🙂
    Ich bin gespannt, was du im Laufe der Zeit noch so alles übers Mamasein erzählen wirst. 🙂
    Übrigens, die Frage mit den Alltagsangelegenheiten habe ich dir gestellt, weil ich eine Bekannte habe, die gesagt hat, dass sie ihre beiden Kinder nicht mit zum Einkaufen und auch nicht mit zum Arzt nehmen kann. Sie hat das so nach dem Motto gesagt: „Du hast keine Kinder und deshalb auch keine Ahnung. Wenn du selber Kinder hättest, wüsstest du, dass das (generell) unmöglich ist.“
    Ich erinnere mich aber voll gut daran, dass mich meine Mutter immer überallhin mitgenommen hat als ich klein war…
    Na ja, bei dir scheint das ja, so wie bei meiner Mutter, alles kein Problem zu sein. 😉
    LG Johanna
    PS: Danke für den Hinweis auf meine Blogparade!

    • Anne says:

      Haha, das ist immer das Totschlagargument „…und deshalb hast du keine Ahnung“ 🙂 Damit hast du mich zum Lachen gebracht! Eben, bei unseren Müttern hat das auch alles funktioniert! Hört sich in der heutigen Zeit vielleicht hart an, aber das Kind muss sich ja in mein Leben einfügen. Ich kann mich nicht nur nach dem Baby ausrichten und ich will es auch nicht. Außerdem denke ich, dass sie es genießt, einfach dabei zu sein und Alltag mitzuerleben. Liebe Grüße!

  • Ivi says:

    Liebe Anne, ich kriege derzeit gar nicht genug von Mama-Baby-Blogposts 😀 Ich finde es auch super wichtig das Baby es selbst sein zu lassen und nicht nach Wunschvorstellungen zu biegen. 👍🏻 Ich mache auch keine typischen Mama-Sachen, was bei mir aber eher zu einem schlechten Gewissen führt und ich mir darum ab Herbst vorgenommen habe viel mehr Kurse mit meiner Kleinen zu besuchen und uns mehr unter den anderen Mamas u Babys zu mischen! Ein Overkill an Spielzeugsachen gibt es bei uns auch bisher nicht! Freue mich auf weitere solche Posts von dir! GLG und und Alles Liebe für euch drei!

  • Caro says:

    Liebe Anne,
    das ghat mir richtig Spaß gemacht, zu lesen! Vielleicht, weil ich ganz gespannt bin, wie es bie mir wird, und die Erfahrungen von andren Mamas nur so aufsaugen möchte… (-; Toll finde ich deine Einstellung „es kommt wie es kommt“, dass ihr noch nicht mal ein Kinderzimmer fertig hattet, finde ich beiendruckend und ich möchte mir gern eine Scheibe davon abschneiden. Weil ehrlich: das Leben wird dadurch leichter als das der Perfektionisten. (-;

    • Anne says:

      Hallo Caro,
      wir sind 9 Tage vor der Geburt erst umgezogen, da kam jemand einige Tage zu früh, ich bin froh, dass der Rest „fertig“ war 🙂 Ein Baby ist wirklich kein Stress, sondern einfach nur genießen und Spaß haben! Und ehrlich: Wie es wo aussieht oder was für Dinge das Baby besitzt, sind dem doch egal. Dann wünsch ich dir eine schöne, entspannte Schwangerschaft! (Oder hab ich das falsch verstanden…?)
      Liebe Grüße, Anne

  • Christine says:

    Ich glaub „Entspannt euch!“ ist der beste Tipp überhaupt. Ganz ehrlich: irgendwann will ich Kindern, aber das ist nichts was jetzt konkret ansteht oder passen würde. Allerdings kriegt man ja manchmal direkt Angst, wenn man sich Artikel durchliest oder junge Mütter beobachtet… scheint ja alles ganz schön schlimm und hart zu sein! Und dann diese ungefragten Erziehungstipps! Ich habe ja nicht mal mit Müttern zu tun und wüsste schon ein paar Situationen, wo ich Situationen beobachtet/gehört habe, bei denen ich mich zusammreissen musste nicht wütend zu werden… ^^ Anscheinend kriegen die Zicken/Tussis aus der Schulzeit auch ziemlich blöde Kinder und ändern ihren Charakter auch später nicht. 😛

    Schön, wenn mal einfach jemand entspannt ist. Das beruhigt ein wenig. 😉

    Sei froh, dass der Kleine mitisst. Ich war anscheinend ein ganz „böses“ Kind und hab mich von Anfang an mit dem Essen angestellt. Mich mal zum Essen zu überreden war anscheinend eine Höchstleistung. 😉

    Dankeschön für deine lieben Worte zu den letzten Posts. Es freut mich, dass dich die Themen angesprochen haben… „Tote Mädchen lügen nicht“ ist einfach eine Serie/ein Buch über das man viel diskutieren kann. Aber überraschend viele (trotz des Hypes) scheinen unserer Meinung zu sein…

  • Christine says:

    Die Sache ist halt die, dass Amerika bzw. Trump natürlich in aller Munde sind. Zum Teil auch, weil seine Entscheidungen uns ebenfalls betreffen. Aber wenn man mal ehrlich ist, gibt es leider zig Länder (die Türkei gerät ja auch erst in jüngster Zeit in Verruf… obwohl die Lage schon länger nicht die tollste ist), die politisch nicht astrein dastehen und gerne bereits werden (und Asien ist dahingehend auch zum großen Teil politisch problematisch). Ich denke dahingehend wird es schwer ein ideales Urlaubsland zu finden! Nur ist Amerikas Lage halt einfach in aller Munde…
    Was die Sicherheitslage angeht, geht es mir aber ähnlich wie dir. Da würden ein paar Länder bei mir auch gleich wegfallen… das empfinde ich noch mal etwas anderes als „nur“ Trump.

    Haha, ich war tatsächlich noch lange ein schlechter Esser! Ich bin heute noch keine mit riesigem Magen, aber achte mittlerweile einfach sehr darauf was ich esse. Also meine Mengen sind immer noch nicht gigantisch (aber ich bin ja auch recht klein und eher zierlich), aber ich würde mich für die Veränderung meiner Essgewohnheiten sehr loben. 😉
    Ich kann mir halt vorstellen, dass andere Mamas generell extrem anstrengend sein können… Ich denke da gerne an Beobachtungen von früher zurück. Wie sich andere Eltern in der Schule aufgeführt haben usw. Sehr abschreckend!

  • Christine says:

    Haha, ich kann’s mir vorstellen! Ein kleines Kind kann ganz schön anstrengend werden, gerade wenn sie anfangen sich alles in den Mund zu stecken oder gar vor dir weg zu laufen. Da ist man rund um die Uhr im Einsatz! 😉
    Ich hoffe ihr habt eine tolle Zeit in Frankreich!
    Und du kommst vielleicht auch mal ein paar Minuten zur Ruhe. 😉

    Oh ja, San Francisco ist mittlerweile richtig teuer! Auch was Hotels usw. angeht… kein Wunder also, dass alle zum Wohnen wieder raus fahren und der Verkehr dort eigentlich ein Albtraum ist. Wenigstens halten sie den erfolgreich aus den schönen Vierteln und den meisten Straßen weg. 😉
    Ich persönlich bin generell auch eher ein Landschaftsfan. Mittlerweile reizen mich Städtetrips gar nicht mehr so sehr bzw. gibt es nicht mehr so viele Städte die explizit auf der Liste stehen. Es ist eher die Natur die ruft. 😉

    Wobei mir das mit dem persönlichen Zug und „Müll“ auch schon mal so ging. Putzfrauen können manchmal ganz schön unmöglich sein!

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