5 Dinge, die ich ohne Baby viel zu selten gemacht habe

18.
Mai
2017

3 Kommentare

Jetzt war es hier eine ganze Weile so still, zu still. Ernsthaft, ich hatte auch überlegt, den Blog komplett zu pausieren und einfach erstmal sein zu lassen. Aber ich konnte mich nie dazu entschließen, denn Spaß machte mir der Blog immer allemal. Der Grund bzw. die Gründe für meine Überlegungen sind übrigens in den folgenden fünf Dingen versteckt!

  1. Spazieren gehen: Neulich lief ich an einem Dienstagnachmittag mit Sonnenschein drei Stunden spazieren. Ich hörte den Vögeln zu und schaute mir die Blümchen und Gräser am Wegesrand an. Im Bestimmen von Bäumen bin ich immer noch fit, aber was Blumen angeht – das hab ich verlernt. Hat aber auch nichts mit dem Thema an sich zu tun, denn ich fragte mich: Warum bin ich ohne Baby nicht auch schon einfach so an einem Dienstagnachmittag für ein paar Stunden aus meinen Verpflichtungen ausgebrochen? Warum tun wir das nicht alle?
  2. Lachend aufwachen – dabei ist das eindeutig die beste Art, in den Tag zu starten! Sich morgens auf den neuen Tag freuen, so dass sogar der Wecker morgens um 6 zum Freund wird, das ist doch was, oder?
  3. Putzen. So, ich weiß genau, jetzt werden ein paar Leute denken, dass ich ein unordentlicher, dreckiger kleiner Gnom bin, der im Siff lebt 😉 Nein, echt nicht, ABER in der alten Wohnung war es einfach nicht so staubig. Und ich hatte kein Baby, das bei Staub niesen muss. Hier in der neuen Wohning ist es staubig, weshalb ich jetzt wirklich oft nass wische. Hört sich blöd an, gell? Insgesamt ist mein Haushalt jetzt so ordentlich und gepflegt wie noch nie, obwohl ich nie ein versiffter Messie war, ich schwör’s 🙂 Liegt vermutlich daran, dass ich mehr Zeit hab…
  4. Nichstun. Heute morgen lag ich ne ganze Weile mit dem Kleinchen auf der Couch, während es geschlafen hat. Dabei braucht es mich ganz und gar nicht, aber es war zu schön, so entspannend nichts zu tun. Danach habe ich beim Wäscheaufhängen einen kleinen Vogel auf dem Balkon entdeckt, der für sein Nest gesammelt hat und den ich dann auch ne ganze Weile beobachtet hab. Dabei ist meine Aufgabenliste nicht wirklich klein.
  5. Auf mich achten. Klar, das hab ich schon vorher. Weil ich vorher auch schon schwere Phasen hatte, die mir gesagt haben, das ich auf mein Gleichgewicht achten muss. Nun ist dieses Gleichgewicht aber so entscheidend und wichtig wie nie. Nur, wenn ich im Gleichgewicht bin, kann ich für mein Baby die Mama sein, die ich sein will.

Welche Dinge machst du zu wenig? Was würdest du gerne mehr tun und was steht dir im Weg?

Die Fotos sind übrigens aus einem Urlaub in Laos, auch bekannt als „dort, wo man das Chillen lernt“ 😉

Wenn Dir mein Text gefallen hat, teile ihn! Ein ganz liebes Danke und einen dicken Knuddler <3

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3 Kommentare

  • Jo says:

    Hallo Anne,
    schön wieder von dir zu lesen! 🙂 Ich mache von allen 5 Punkten eindeutig zu wenig. Wobei ich das Nichtstun am meisten liebe. Am Wochenende habe ich manchmal die Gelegenheit mich einfach in den Garten oder auf den Balkon zu setzen und nichts zu tun. Ich liebe es! 😀
    Jedenfalls hört es sich toll an, dass du jetzt mit Baby mehr Zeit für diese fünf Dinge hast und ich wünsche dir noch ganz viel Spaß dabei. Genieße diese schöne Zeit! 😀
    LG Jo

  • Johanna says:

    Liebe Anne,
    ich freue mich sehr, dass du Zeit gefunden hast etwas zu bloggen. 😀
    Spazieren gehe ich auch voll gerne. Manchmal laufe ich Strecken, für die ich normalerweise den Bus nehmen würde, einfach weil ich Lust darauf habe.
    Nichtstun ist auch meine absolute Lieblingsbeschäftigung, die oft unterschätzt wird. Wenn ich mich nicht täusche hat Oscar Wilde schließlich mal gesagt: „Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.“
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Freude!
    Ganz liebe Grüße
    Johanna

  • Ivana says:

    Liebe Anne, yeah, freue mich sehr über einen neuen Blogpost von dir. 🙂 Oh in den meisten Dinge finde ich mich wieder, nur das mit mehr Zeit haben trifft auf mich nicht zu, da ich wieder arbeite. Ich wache auch jeden Tag mit einem Lächeln und glücklich auf, aber das liegt an meiner Kleinen und ich wache relaxt auf, ich hetze mich nicht aus dem Bett raus, sondern beobachte sie eine zeitlang, wie süß sie schläft und mache mir dann in Ruhe meinen Kaffee und kuschle mit den Hunden. Insofern, auch ich habe durchs Mama sein gelernt, mehr auf mich zu achten, aber auch mehr mich zu achten. Ich bin erst jetzt durch meine Maus stark und selbstbewusst geworden. Danke dir für den wundervollen Post meine Liebe! Genießt weiterhin eure Zeit zusammen und achtet gut auf euch! GLG Ivi

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