Herbst = Apfelzeit

21.
September
2016

6 Kommentare

Ich liebe den Herbst! Nicht nur, weil es endlich kühler wird in der stickigen, schwülen Rheinebene, sondern auch, weil es endlich wieder frische Äpfel gibt. Zu keiner Jahreszeit schmecken die Äpfel besser und die Luft klarer und ich liebe es, zwischen den Apfelbäumen rum zu stapfen und Fallobst zu sammeln.

#beautiful and #delicious #apples everywhere. #autumn is the best season, isn't it? #iminlove

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Apfelwiesen finden

Letzes Jahr war ich schon unterwegs und dieses Jahr nun wieder. Einfach so rumlaufen und Äpfel klauen? Naja, so ganz nicht, denn dafür gibt es die Plattform mundraub.org , die ständig erweitert wird und dir auf einer Karte Obstbäume (oder Kräuter o.ä.) anzeigt, bei denen du sammeln kannst, ohne dafür Stress zu kriegen.

Falls dir sonstwo Bäume auffallen, bei denen die Äpfel fallen und verfaulen, dann ruf doch auf der entsprechenden Gemeinde an, um den Besitzer ausfindig zu machen und frag lieb an. Oft gehören die Bäume älteren Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, alles zu sammeln und zu verwerten. Im schlimmsten Fall kassierst du ein Nein.

Apfelrezepte

Wenn du nun also Glück hast, und wie ich in deiner Umgebung jede Menge verwaiste Apfelbäume findest, musst du die ja auch irgendwie verwerten, denn sonst macht es keinen Unterschied, ob sie auf der Wiese vergammeln oder bei dir zuhause. Und glaub mir, du wirst es selbst mit einer Großfamilie und Freunden nicht schaffen, die kiloweise zu essen. Hier also eine kleine Auswahl an Möglichkeiten:

  • Apfelgelee kochen, bei uns der Renner: Apfel-Thymian-Rosmarin-Gelee.
  • Apfelkuchen, Apfeltarte… Mein Liebling ist ein dunkler Mürbeteig-Boden, belegt mit Crème double und Apfelschnitzen, aber da gibt es sooo viele Rezepte!
  • Apfelkompott kochen – mein absoluter Liebling! Ich liebe hausgemachten Apfelkompott. Das Einkochen geht schnell und unkompliziert, sobald einmal die Schneidearbeit erledigt ist zumindest 😉 Mit Zimt bin ich immer großzügig und wenn ich unterm Jahr ein schnelles Mittagessen brauche, bin ich froh über Grießbrei mit selbstgemachtem Apfelkompott. Du solltest nur darauf achten, die Weckgläser auch ordentlich haltbar zu machen! Ich stelle sie nach dem Befüllen und Dichtmachen immer in eine große Aufflaufform mit heißem Wasser und ab in den Ofen, ca 30 Minuten. Anschließend prüfen – falls in einem der Gläser noch Luft entweicht, nochmal machen…
  • Apfelessig machen. Das wird meine Premiere dieses Jahr, hab den Tipp von einem Freund. Kann euch bisher noch kein Rezept verraten, das kommt erst noch. Übrigens: Apfelessig verwende ich immer statt Haarspülung. Funktioniert super, hält meine Wirbel in Schach und ich muss nicht immer eine neue Plastikverpackung conditioner kaufen.

Mehr Apfel-Ideen? Dann immer her damit!

Übrigens, bin gerade krank geschrieben zuhause. Heißt ausreichend Zeit zum Schlafen und ein bisschen freien Kopf zum Bloggen, aber eben gleichzeitig auch krank 🙁 Ich sollte nicht zu Einschulungen gehen und mich unter zu viele kleine kranke Kinder mischen…!

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6 Kommentare

  • Johanna says:

    Hallo Anne,
    ja, Herbst und Äpfel. 🙂 Ich mag Äpfel eigentlich gar nicht. Also schon, aber nicht so als Apfel zum reinbeißen. Ich mag Äpfel vor allem auf Kuchen. Wenn ich Kuchen backe, backe ich meistens einen veganen Apfelkuchen. Der gelingt immer und ist super einfach und lecker.
    Spontan fallen mir noch folgende Verwertungsmöglichkeiten für Äpfel ein: Apfelsaft, Apfelmost und eventuell noch getrocknete Apfelringe. 🙂
    LG und vor allem gute Besserung! 😀
    Johanna

    • Anne says:

      Johanna,
      was, echt jetzt? Du magst keine Äpfel??? Na gut, immerhin im Kuchen, sonst hätt ich dich jetzt ernsthaft fragen müssen, wie du eine Kindheit in Deutschland überlebt hast 😉
      Stimmt, Apfelsaft hab ich voll vergessen, dabei düst hier immer so ein mobiles Saftmobil über die Dörfer. Apfelringe – oh, jammi! Die hatte ich null aufm Schirm und die sind sooo lecker! Muss ich gleich mal suchen, wie das geht 😛
      Geht schon etwas besser heute. Grüße, Anne

  • Christine says:

    Ich liebe den Herbst auch sehr! Ich warte wirklich darauf, dass sich hier mehr Blätter verfärben…!

    Die Äpfel aus unserem Garten schmecken in diesem Jahr leider überhaupt nicht. Total kleine, sauere Biester…

    Haha! Sehr wahr. So eine Hollywoodschaukel ist schon was tolles und dabei denkt man irgendwie sofort an laue Sommerabende… hach! Die von meiner Freundin war allerdings sogar selbst gebaut. Zwischen zwei alten Apfelbäumen… 😉

    Na ja, sicherlich hat auch nicht jeder Freund von einem Model ein Problem damit. Aber es gibt echt ein paar… und ich finde das krass! Gerade, wenn sich die Freundin dann auch ständig darüber Gedanken macht, was ihr Freund zu den Fotos sagen wird etc.pp. Käme für mich in beider Hinsicht echt nicht in Frage!

    • Anne says:

      Verfärbte Blätter sind so ein schönes Schauspiel. Hier sind über den trockenen, heißen Sommer schon ein paar Blätter vetrocknet und baumeln seit einigen Wochen traurig-gelb am Baum…
      Apfelbäume sind schon sehr romantisch, oder? Die Blüten im Frühjahr haben auch was für sich…
      Das hört sich nach nem fiesen Boyfriend an, was soll der denn anderes sagen als „schönes Foto“? Nee, ist echt in beide Richtungen nicht so toll…

  • Ivi says:

    Ich mag den Herbst auch total gerne! Nicht nur wegen den Äpfeln, auch wegen der Mode, den Kürbissen etc 🙂 Was ich mir im Herbst und Winter gerne mache ist, einen Apfel waschen und so wie er ist in eine kleine Backform geben. Wenn er weich wird, aus dem Backofen rausnehmen, und den nicht essbaren Teil vom Apfel auslöffeln – also von oben den mittleren Teil des Apfels inkl. den schwarzen Stängel entfernen. Die ausgehöhlte Mitte mit Honig und Walnüssen füllen und genießen! 🙂 GLG

    http://www.naomella.com

    • Anne says:

      Hallo Ivi,
      oh, das hört sich auch superlecker an, das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Die Mode im Herbst liebe ich auch, gefällt mir von allen Jahreszeiten am besten! Strumpfhosen gehen wieder und noch ist es dafür nicht zu alt und dann die ganzen Farben…
      Grüßle!

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