Plastikfreier leben – auch mit Baby möglich!

7.
März
2017

20 Kommentare

Schon öfter hatte ich geschrieben, dass ich umweltbewusster, plastikfreier, mit weniger Müll leben möchte. Gerade wegen dem Baby – denn schließlich geben wir die Welt an die Babys von heute weiter. Doch auch durch das Baby mag das vielleicht schwieriger sein, als es ohne Baby wäre. Denn gerade so ein kleines Ding verursacht doch jede Menge Müll. Jedenfalls in der gängigen Vorstellung. Dass das nicht so sein muss, möchte ich dir heute zeigen.

Schritt 1: Unverpackt einkaufen

Beim Einkaufen geht es los. Oder eigentlich schon beim Einkaufslisten schreiben und Essenspläne schmieden. Wenn man da bereits überlegt, welches Gemüse gerade Saison hat, hat man mehr Chancen, auch im Supermarkt unverpacktes Gemüse zu finden. Oder eben einfach nicht die doppelt und dreifach verpackten Tomaten zu nehmen, sondern die losen zu wählen.

Hier brauchst du nur eine Kleinigkeit beim Einkaufen ändern, um viel zu verändern: Statt dir im Supermarkt ne Plastiktüte zu ziehen, um Obst und Gemüse rein tu packen, lass die Tüte einfach weg. Pack die Tomaten einfach so in den Wagen. Oder mach es wie ich und bring kleine Stoffbeutelchen von zuhause mit.

Wenn du Glück hast, so wie ich, gibt es auch in deiner Stadt oder in deiner Nähe einen Unverpackt Laden (hier gibt es eine Liste). Das sind Supermärkte, in denen du deine eigenen, nachhaltigen, wiederverwendbaren Verpackungen von zuhause mitbringst und befüllst. Ne Tupperdose zum Beispiel oder ein Bonbonglas. Alte Marmeladengläser funktionieren genau so.

Seit kurzem gibt es einen solchen Laden in Karlsruhe am Bahnhof. Nun kaufen wir unsere „Trockenprodukte“, die normalerweise in Plastik verpackt sind, immer dort. Beispielsweise Rosinen, Sonnenblumenkerne oder Nüsse. Der Laden ist nicht wirklich teurer als ein Supermarkt, aber auch nicht billig. Dinge wie Mehl, die in Papier eingepackt sind, kaufen wir weiterhin im normalen Supermarkt.

Leider hat der Laden keine Frischetheke, Käse oder ähnliches gibt es also nicht. Ich muss mal fragen, wieso… Wir essen weder vegan noch vegetarisch, doch wir essen Käse und Wurst bewusst und nicht in riesigen Mengen. Käse holen wir im Hofladen (leider nur plastikverpackt), Wurst im Glas oder mit eigener Verpackung. Auch Fleisch holen wir direkt beim Erzeuger und bringen unsere eigenen Verpackungen mit – das funktioniert wunderbar!

Ich weiß, dass wir hier ein großes Glück haben, denn in unserer Umgebung gibt es wirklich viele gute Hofläden. Außerdem führt eine kleine Nudelmanufaktur jetzt auch noch Molkereiprodukte wie Milch, Sahne und Crème Fraîche ein – und zwar im Pfandglas! Wohingegen Käse, Wurst und Fleisch beim Erzeuger nur wenig mehr kosten als im Supermarkt, ist das bei den Milchprodukten schon ein deutlicher Preisanstieg.

Schritt 2: Bewusst essen und kaufen

Um weniger Müll zu produzieren, muss man vor allem bewusst kaufen und essen. In unserem Fall heißt das unter anderem, dass wir keine Lebensmittel kaputt gehen lassen. Wir planen bewusst, was und wie viel wir essen wollen, sodass nichts kaputt geht. Inklusive Resteverwertung.

Man gibt also vielleicht etwas mehr Geld aus, weil man teurere Molkereiprodukte kauft. Gleichzeitig spart man aber auch am Essen, weil man darauf achtet, dass nichts kaputt geht. Seien wir mal ehrlich: Jeder von uns hat schon Karotten vor sich hinschimmeln lassen, weil er sie einfach nicht rechtzeitg gegessen hat. Oder Kartoffeln. Oder Frischkäse im Kühlschrank vergessen.

Falls das jetzt zu passieren droht, weil wir uns manchmal immer noch verkalkulieren und zu viel kaufen, dann wird eingefroren. Gemüse blanchiere ich einfach kurz. Aus alten Kartoffeln mach ich schnell Gnocchi und schiebe sie in den Gefrierer. Das ist dann in diesem Moment nervig und auch Arbeit, aber wenn ich es brauche, freue ich mich drüber!

Schritt 3: Das plastikfreie Baby

Ganz großes Babythema sind Windeln. Und zum Wickeln braucht man außerdem noch Feuchttücher und Cremes und Wickelunterlagen, wenn man unterwegs ist… Die erste Alternative, die einem hier in den Sinn kommt, sind Stoffwindeln. Schon mal deutlich weniger Müll! Und vermutlich auch weniger Kosten.

Feuchttücher etc braucht man dann trotzdem noch. Ich war ganz überrascht, herauszufinden, wie viele Eltern im Bekanntenkreis ein amazon Feuchttücher-Abo haben! Mir war gar nicht klar, dass es das gibt… Feuchttücher kann man super einfach selber machen, im Netz kursieren tausende Anleitungen mit Kokosöl, fazu braucht man nur Stoffreste. Oder man benutzt einfach keine, weil sie eigentlich unnötig sind.

Wir nutzen weder Feuchttücher noch Wundcremes noch Windeln. Das Ganze nennt sich windelfrei und ist nichts Neues. Ich erkläre das jetzt nicht, kann man googeln. Diskutieren will ich auch nicht drüber. Unserem Eisbären tut es gut, das ist die Hauptsache. Wir sparen so jede Menge Müll – ein äußerst willkommener Nebeneffekt!

Zum Umziehen unterwegs nehme ich keine Plastikunterlagen zum Mitnehmen, wie es sie bei dm gibt. Stattdessen eine Unterlage aus Frottee und beschichteter Baumwolle – kann man waschen und sieht viel schöner aus. War in 20 Minuten selbstgemacht.

Dazu gehört auch, dass wir dem Eisbären nicht Berge an Klamotten kaufen. Wir haben kistenweise Klamotten geliehen bekommen und brauchen selbst das fast nicht, denn wir haben Hosen und Pullis und Unterwäsche aus Wolle/Seide gekauft. Die wird nicht nass (Babys spucken so viel!) und man kann sie so schnell wieder auswaschen. Eigentlich sind bei uns also 3 Pullis, 2 Hosen, 2 Unterhemden und 4 Strumpfhosen und 6 Unterhöschen im Einsatz. Mehr braucht es eigentlich nicht, schließlich geht das Baby nicht zur Fashionweek.

Aber trotzdem: Jeder, wie es für ihn passt

Dieses ganze Thema ist ja ein Fass ohne Boden. Wir haben Methoden und Wege gefunden, die für uns passen und die nicht immer so leicht und unkompliziert sind. Zum Glück muss man sich nicht dogmatisch an Prinzipien klammern!

Wichtig ist doch, dass man kleine Schritte macht. Selbst wenn du nur aufhörst, dein Obst & Gemüse im Supermarkt in die dünnen Plastiktüten zu stopfen, veränderst du etwas.

Außerdem sollte man sich auch Ausnahmen erlauben. Ich hab schon auch mal Lust auf ein abgepacktes Magnum 😉

Wenn ich jetzt ein besserer Blogger wäre, könnte ich euch Fotos vom Unverpackt Laden und den Hofläden zeigen. Kann ich aber nicht, weil ich keine gemacht habe. Mist! Stattdessen gibt es einen Buddha, als Symbol für bewusstes Leben quasi…

Wie ist deine Einstellung zu Plastik? Gelingt dir ein plastikfreies Leben? Was sind deine Tipps & Tricks?

Wenn Dir mein Text gefallen hat, teile ihn! Ein ganz liebes Danke und einen dicken Knuddler <3

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20 Kommentare

  • *thea says:

    Liebe Anne,
    wir haben uns ja schön öfter über das Thema ausgetauscht und ich freue mich, dass du auch deine Routinen gefunden hast. Das mit den Stoffsäckchen mache ich auch so – finde ich ungemein praktisch – habe ich auch drei Freunden für ihren Haushalt zu Weihnachten geschenkt, weil ich sie so praktisch finde 😀

    Dass du ohne Plastikwindeln und Feuchttücher auskommst finde ich toll – da spart man doch eine ganze Menge ein! Wäre ich eine Mama, würde ich das auch so probieren – aber wie du sagst, wenn jeder nur ein bisschen tut und das nicht dogmatisch – sondern man sich gegenseitig mit guten ideen inspiriert, sind wir schon einen ganzen Schritt weiter. Übrigens: ich bin auch ein schlechter Blogger – ich habe schon seit über einem Monat Bilder vom unverpackt Laden, Wochenmarkt und türkischem Supermarkt – meinen plastikfrei Tipps im Archiv – aber für den Text war ich zu faul bisher, haha.

    Liebe Grüße *thea

    • *thea says:

      P.S. Käse kaufe ich immer beim Wochenmarkt in meine mitgebrachte Dose – und beim türkischen Stand gibt es viele Aufstriche, Oliven, getrocknete Tomaten und Co, für die ich auch meine eigenen Schraubgläser mitnehme – vielleicht ja auch noch ein Tipp! <3

      • Anne says:

        Hallo Thea,
        das mit dem Stoffsäckchen verschenken hab ich ausch shcon überlegt! Wie kam das denn an? Außerdem hab ich Berge an Stoff dafür, den ich geerbt hab und der zu schade für die Kleiderspende ist.
        Immerhin hast du Bilder gemacht! Ich tu mich beim Fotografieren von so alltäglichen Dingen immer so schwer, weil ich dann denke, dass die Leute blöd gucken oder so…
        Zum türkischen Supermarkt hab ich es seit deiner Empfehlung noch gar nicht geschafft. Ich muss mich nämlich immer entscheiden: Im Kleinstädtchen gibt es einen neben dem anderen, in Karlsruhe den Unverpackt Laden und die Hofläden rund um unser Dorf drumrum. Alles auf einmal geht aber nie und deshalb ist der türkische Laden immer ausgefallen. Muss dringend nachgeholt werden! Wochenmakrt für Käse ist eine geniale Idee!!! Wieso bin ich da denn nicht drauf gekommen? Manchmal hat man so ein Brett vorm Kopf! Umso besser, wenn wir uns gegenseitig inspirieren!
        Liebste Grüße, Anne

    • Jasmin says:

      Ich danke auch dir für die Tipps, liebe Thea :-*

  • Jasmin says:

    Liebe Anne,
    also jetzt könnte ich wirklich einen riesigen Kommentar drunter schreiben 🙂 Du hast mit deinem Post einfach mitten in mein Herz getroffen! Erst einmal Danke für die vielen guten Tipps. Werde mir jetzt auch mal eine Liste mit Hofläden etc. zurechtlegen. Edeka geht mir nämlich sowas von auf den Keks. Er ist direkt bei uns um die Ecke, was natürlich nach Bequemlichkeit ruft. Aber diese ganzen Plastikverpackungen sind einfach schrecklich und ich rege mich jedesmal darüber auf!
    Wir kaufen auch sehr bewusst ein. Also sagen wir mal so, ich muss einkaufen gehen, weil man Mann gerne einmal hier und da noch was einpackt und zum Schluss wird weggeworfen und das geht gar nicht. Als ich mit dem bewussten Einkaufen angefangen habe, haben wir doch glatt 200 Euro monatlich gespart. Krass, für wieviel wir damals unser Geld einfach raus gedonnert haben.
    Apropos, da fällt mir ein, dass ich ja auch noch einen wichtigen Food-Post bei mir online stellen muss 🙂
    Ich melde mich morgen bei dir! Ganz fest versprochen :-* Dann geht endlich meine Email an dich raus. Heute muss ich leider noch viele Dinge erledigen, aber morgen, fest versprochen 🙂
    Bussi :-*
    Jasmin

    • Anne says:

      Haha, Jasmin,
      Edeka bei uns ist auch so schlimm! Und das Zeugs geht sofort kaputt! Immer, wenn ich denke, ich hole mir mal dort was „Gutes“ und es nicht sofort esse, zack am nächsten Tag ist es matschig. Das nervt mich tierisch!
      Immer diese Männer 😉 Meiner hatte mal den „Fimmel“, bei jedem Einkauf richtig viele Süßigkeiten mitzubringen, zum Totlachen! Oder eher nicht, denn leider haben wir die ja dann auch gegessen… seit wir so streng planen und mit Listen unterwegs sind ist das auch deutlich besser geworden und ich glaube wirklich, dass man dadurch Geld spart. Vielleicht sind Hofläden in der Stadt ja schwerer zu finden? Ihr wohnt doch so mitten in der Stadt, oder?
      Kein Stress wegen irgendwelchen emails <3 Aber auf den Food-Post bin ich gespannt!
      <3lichst, Anne

    • Jasmin says:

      Ja, genau, du sagst es! Mir ist es auch schon aufgefallen, dass das Zeugs vom Edeka schnell matschig wird. Teilweise ist es ja schon faulig und schimmlig, wenn man es auspackt. Richtig eklig. Ja, wir wohnen direkt in Ingolstadt. Aber Ingolstadt ist klein. Da kommt man eigentlich recht schnell mit dem Auto irgendwohin und kann auch mal raus fahren. Ich muss mich echt mal besser erkundigen. Finde diese Lebensmittel Misere in den Supermärkten nämlich richtig ätzend. Vieles kaufe ich dort ohne Verpackung, aber bei manchen Dingen kommt man im Supermarkt einfach nicht drum rum und das finde ich sooo schade!

  • ohh meine liebe Anne, ich habe doch tatsächlich völlig verpasst, dass es bei dir schon soweit ist bzw. war … alles, alles Liebe und Gute für dich und das Kleine an dieser Stelle!!!

    und zum Müll: ich finde es ganz wunderbar, dass du es trotz des Babys – oder eben gerade deswegen, denn für wen, wenn nicht für den Nachwuchs, lohnt es sich die Welt zu erhalten und ein bisschen besser zu machen?!!! – schaffst weniger Müll zu produzieren.
    wenn man sich mal überlegt, was allein durch Windeln an Müll entstehen kann. da bin ich ganz froh, dass meine Schwester für beide Zöglinge Stoffwindeln hatte, die sie immer gewasche hat. super umweltfreundlich! nur unterwegs hatte sie dann immer eine normale Pampers als Reserve dabei 😉

    danke dir für diesen Reminder meine Liebe und fühl dich ganz lieb gedrückt!
    ❤ Tina
    http://liebewasist.com

    • Anne says:

      Danke! Aber klar ist es schon so weit, die Kleine knackt Ende der Woche die Dreimonatsmarke 🙂 Wenn ich mir vorstelle, jetzt noch schwanger zu sein – nee, danke!
      Stoffwindeln sind echt ne tolle Alternative. Aber ich kenne niemanden, der sie benutzt – zu viel Wäsche! Dabei hat man die ja dann sowieso!
      <3 Anne

  • Jo says:

    Hallo Anne,
    das ist ein sehr interessantes Thema. Es ist spannend zu lesen, dass es so viele Möglichkeiten gibt plastikfrei zu leben, an die man im ersten Moment gar nicht denkt.
    Ich denke auch, dass wir schon sehr viel verändern können, wenn jeder nur einen Bruchteil von dem tut, was du gerade so schön beschreiben hast. 🙂
    LG Jo

    • Anne says:

      Huhu! Ja, eben – man muss gar nicht viel machen! Im Supermarkt würd ich das immer so gerne den Leuten sagen, die sich die kleinen Plastiktüten holen, aber dann krieg ich bestimmt bald Hausverbot 😉 LG Anne

    • Johanna says:

      Ich schließe mich dem an. 😉
      Übrigens wollte ich dir sagen, wie toll ich das finde, dass du auf herkömmliche Windeln verzichtest. Ist bestimmt viel Arbeit, aber dafür auch ein wirklich toller Beitrag für eine plastikfreiere Welt. 🙂
      Im Supermarkt finde ich es auch immer ganz schrecklich, dass das Gemüse usw. so ganz krass verpackt ist. Das versuche ich immer zu vermeiden. Gemüse kaufe ich sowieso lieber in kleineren Läden oder auf dem Markt.
      LG Johanna

  • Christine says:

    Das mit dem Einkaufen ist manchmal wirklich so schwierig. Es ist erschreckend, was da alles an Müll zusammen kommt! Dabei passen wir eigentlich auch auf und kaufen auch sehr bewusst ein. Aber wie doch alles verpackt ist… puh! Gerade auch oft in Bio-Läden (weniger jetzt das Obst usw., aber selbst die Bio Schokolade etc…).
    Und generell finde ich, sollte man echt aufpassen was und wie viel man einkauft. Ich finde es immer recht lustig, wie geschockt anfangs der Freund meiner Schwester war. Meine Mama hatte für zwei Tage gekocht, als er hier zu Besuch war und die Reste gab’s natürlich am nächsten Tag. Aber er dachte, das kommt jetzt alles weg… Da er aus einer ganz anderen Kultur kommt, war das für ihn ein riesiger Schock! Und hat mir mal wieder gezeigt, wie viel hier in Deutschland so selbstverständlich weggeworfen wird.

    Und das Feuchttücher Abo finde ich auch etwas… interessant. Noch nie gehört! Aber gut, in der Thematik bin ich ja auch einfach noch null drin. Trotzdem finde ich das irgendwie etwas abschreckend.

    Oh ja, da sagst du etwas sehr wahres! Ich habe ja eigentlich auch den Vorteil, dass ich es mir relativ frei einteilen kann, wenn ich mal frei haben will. Aber meine Arbeitsdisziplin siegt halt doch ständig und oft. Daher ist es für mich dann auch gar nicht so einfach dem Alltag zu entfliehen und klappt besser, wenn wirklich fest etwas mit Freund/Freunden/Familie geplant ist. Dann bin ich auch gedanklich einfach mal weg von der Arbeit; was allein doch nicht ganz so gut klappt.
    Na ja, ich hoffe dafür gibt es bald die Chance, zumindest grob wäre was geplant. Ich hoffe das lässt sich umsetzen!

  • Ivi says:

    Liebe Anne, ich finde es toll, dass du jetzt wo dein Eisbärchen da ist noch mehr umweltbewusster lebst. Plastikfrei leben ist gar nicht so leicht. Mein Bruder hat nach einer TV Reportage gesamten Plastik aus seiner Wohnung verbannt – war ganz schön viel!!! Aber eigentlich ist es unmöglich komplett plastikrei zu leben, alles was wir kaufen von Shampoo etc. ist in Plastik verpackt. Ich habe für mich beschlossen viel weniger zu shoppen, weil mir diese Konsumgesellschaft schon voll auf die Nerven geht. Ich selbst besitze auch sooo viel Zeugs und finde, wir sollten die Sachen benutzen, antelle andauernd Geld für neue Dinge auszugeben. Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie einen zauberhaften Sonntag! Ganz liebe Grüße

    • Anne says:

      Huhu Ivi!
      Dein Bruder ist cool! Leider ist es echt fast unmöglich. Ich hab bestimmt die gleiche Reportage gesehen, wollte das auch machen. Stattdessen wird nach und nach ersetzt, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Ja, weniger shoppen und weniger Klamotten kaufen gehört definitiv auch dazu.
      Liebe Grüße <3 und herz deine Fabienne ordentlich von mir <3

  • Melia Beli says:

    Liebe Anne! Erst gestern habe ich mit meinem Freund wieder über das Thema geredet und wir haben uns gefragt, wie es sein kann, dass wir – obwohl wir bewusst einkaufen und konsumieren – so viel Müll produzieren. Jeder hat ja andere Prioritäten und für mich ist am allerwichtigsten kein Essen wegzuschmeißen. Das bringe ich einfach nicht über’s Herz und aus dem Grund kaufe ich auch mehrmals die Woche ein – so kaufe ich immer nur das, worauf ich Lust habe und von dem ich weiß, dass es aufgegessen wird. Auch finde ich es ganz furchtbar, wenn Leute Essen wegschmeißen nur weil das MHD abgelaufen ist. Der Geruch wird einem schon sagen, wenn es nicht mehr genießbar ist 🙂 Finde ich sehr gut, dass du das Thema angesprochen hast! Kann man nicht oft genug thematisieren.

    Allerliebst
    Melina
    http://www.meliabeli.de

    • Anne says:

      Hallo Melina! Oh, du hast so recht, das finde ich auch sehr wichtig. Ist mir früher echt viel zu oft passiert – nicht nur schade um das Geld, das ich zum Fenster raus geworfen hab! Heute gibt es ja auch Foodsharing, leider bei mir im Ort nicht… Kennst du das auch? Liebste Grüße, Anne

  • Christine says:

    Klar, der Babymarkt ist ja auch groß! Man sieht doch schon an all den Mommy-Blogs wie viel Geld man damit machen kann. Du solltest dein Baby auch so vermarkten. 😛 Dann gibt’s das Abo umsonst!

    Na ja, Spaß bei Seite, dass ist aber generell ein Thema, bei dem ich stundenlang diskutieren könnte. Gerade, da ich die Zurschaustellung vieler Kinder auf allen sozialen Plattformen nicht sonderlich gut finde…

    Wie wahr, wie wahr. Ich denke man kann auch nicht selbstständig sein, wenn man nicht diszipliniert ist…

    Generell ist meine Umgebung wirklich sehr schön! Nicht jedes Foto ist nur vorteilhaft fotografiert. 😉 Aber manchmal hat man eben andere Erwartungen!
    Und? Wie war euer kleiner Ausflug in den Schwarzwald?

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