Thai-Jäckchen in drei Varianten

4.
Februar
2016

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Meine Liebe zu Thailand und mein Heimweh sind nichts sooo Neues hier auf dem Blog. Nun haben wir tatsächlich Tatsachen geschaffen und über Ostern Flüge gebucht: Fast drei Wochen zurück in die alte Heimat, hallo, geliebtes Chiang Mai!!! Die Vorfreude hat mich motiviert und ich habe endlich den wunderbaren Stoff von den Karen (ein Bergvolk im thailändischen Norden) verarbeitet. Auf Instagram gab es kleine Sneakpeaks, noch in der Mache und schon fast fertig.

Da es ein schwarzweißer Stoff ist, dessen Muster gleichzeitig recht wild und schlafanzugmäßig wirken kann, habe ich mich für einen klassischen kastenförmigen Schnitt à la Chanel-Jäckchen entschieden. Tailliert ist sie aber nicht, sie sitzt locker und ich kann mich gut darin bewegen. Als Highlight habe ich ein Band eingenäht, dass innen am Kragen entlangläuft und außen an den beiden Vorderteilen. Das war eine ziemliche Herausforderung für mich, weil ich immer genau die Naht treffen musste.

Überhaupt hat mich das Nähen dieser Jacke vor eine besondere Herausforderung gestellt: Ich wollte einfach alles perfekt machen. Bloß nicht hetzen, bloß nicht den schönen Stoff ruinieren. So saß ich ganze vier Tage an der Nähmaschine. Es hat sich gelohnt und ich bin total stolz drauf! Am liebsten würde ich sie jeden Tag anziehn 😉

Da man draußen grad absolut nicht fotografieren kann, hab ich euch meine Outfits als Moodboard zusammengestellt und zeige euch drei Varianten meines geliebten Thai-Jäckchens.

Die Jacke ist immer die gleiche – selbstgemacht, gekostet hat sie Blut und Schweiß 🙂 Den Stoff hat mir eine liebe Freundin vom Markt in Chiang Mai mitgebracht, er lag schon seit Juli in meiner Schublade und hat gewartet.

Variante 1: Schicke Chucks

Thai Jäckchen Variante 1

Ich trug eine dunkle Jeans mit leichtem Schlag und umgekrempelten Hosenbeinen. Ihr werdet jetzt aufschreien: Wenn die nähen kann, warum kürzt sie ihre Hosen nicht? Tja, Leute, ich mag umgekrempelte Hosenbeine. Irgendwie finde ich das cool. Deshalb kürze ich Hosen nie, jedenfalls nicht für mich. Die rosa Bluse ist sehr tailliert und eng anliegend und kommt von Eterna. Und Converse, ja, Converse. Ich war schon immer ein Converse-Mädchen und werde es immer sein.

Variante 2: Rock it

Thai Jäckchen Variante 3

Das weitfallende Top fällt locker, die Lederhose sitzt knalleng. Dazu hohe, schwarze Schuhe, die vorne leicht spitz zulaufen. Ich habe gar keine Accesoires dazugetragen, weil ich finde, dass das glitzernde Band am Jäckchen seinen Job ziemlich gut macht und ich eher der „Lieber zu wenig“-Typ bin.

Variante 3: Casual Friday?

Thai Jäckchen Variante 2

Wie war das mit zu wenig? Irgendwie ja dann doch nicht! Mit dem goldenen T-Shirt hab ich eher richtig reingehauen! Es sitzt, wie die blaue Jeggings von Levi’s, knalleng. Dazu das lockere Jäckchen und die kleinen Schuhe mit dem hippiesken Touch. Fand ich irgendwie ziemlich lässig und hab es mindestens genau so gern getragen wie die anderen Varianten.

Welche Variante mögt ihr am liebsten? Wie findet ihr mein Jäckchen (obwohl – ihr wisst, dass es darauf nur eine Antwort geben kann ;))

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