Urlaub vom Alltag beim Wandern

23.
Juni
2017

8 Kommentare

Dass ich ständig spazieren gehe, ist wirklich kein Geheimnis mehr. Aber eine andere neuentdeckte Leidenschaft habe ich noch nicht gebeichtet: Ich liebe das Wandern!

Liegt nahe, denn im Grunde genommen unterscheiden sich wandern und spazieren gehen eigentlich nicht: Man ist draußen an der frischen Luft zu Fuß unterwegs. Wenn ich einfach so dienstagsnachmittags einen dreistündigen Rundweg zum Nachbarort und zurück laufe, kommt das für mich eigentlich eher einer Wanderung gleich als einem Spaziergang. Deshalb ist für mich der Ortswechsel das, was meine Spaziergänge vom Wandern unterscheidet.

Zum Wandern fahre ich nämlich woanders hin. Gerne in den Schwarzwald. Das ist ja nicht so weit, weil wir hier ja direkt an dessen Eingangstür wohnen. Die Möglichkeiten dort sind endlos und es gibt SO viele Wanderwege und -führer.

Nahe der Schwarzenbachtalsperre

Nahe der Schwarzenbachtalsperre

In der nah gelegenen Pfalz ist es flacher und man kann durch wunderbare Weinanbaugebiete ziehen. Mit Kinderwagen ist das also deutlich besser. Am meisten liebe ich Maikammer, man kann von dort zB auch zum Hambacher Schloss. Ich liebe das Hambacher Schloss, schon alleine wegen „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“

Für den Schwarzwald steht die Herausforderung „wandern mit Baby“ nächste Woche an: Da will ich zum Kaltenbronn und das Kleinchen soll in seiner Trage mit. Dort oben ist es kühler! Ein wenig Abkühlung hab ich nämlich dringend nötig!

Ganz dringend brauch ich auch mal wieder eine kleinen Urlaub vom Alltag, einen Ortswechsel! Sei es auch nur für ein paar Stunden. Während ich hier schreibe, kämpfe ich nämlich immer noch mit meiner Schnupfnase und meinem Husten – Überbleibsel einer Sommergrippe, die mich fies umklammert. Da fielen dann auch viele Spazierrunden weg, jetzt hab ich umso mehr Lust auf draußen!

Ich bin übrigens nicht die einzige, die gerne wandert. Christine zeigt wunderbare Fotos und Jasmins Beitrag lässt uns einen Trip zur Wutchschlucht planen.

Mein heimliches Ziel ist es übrigens, in anderthalb Jahren (oder so) mit meinem Eisbären den Jakobsweg zu laufen… Wie sieht es bei dir aus? Wanderst du gerne oder hast du wie mein Mann so üble Erinnerungen an dämliche Schulausflüge, dass du nie mehr die Wanderstiefel schnüren willst?

Wenn Dir mein Text gefallen hat, teile ihn! Ein ganz liebes Danke und einen dicken Knuddler <3

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8 Kommentare

  • Jo says:

    Hallo Anne,
    mir geht es wie deinem Mann. Ich fand die Schulausflüge so nervig, dass ich eigentlich nie wandere. Ich laufe zwar gerne in der Gegend rum, aber als wandern würde ich das nicht bezeichnen… 😉 Vielleicht sollte ich es aber mal probieren. 🙂
    LG Jo

    • Anne says:

      Hallo Jo,
      ich hasse es immer, wenn es am Anfang nur bergauf geht und man das Gefühl hat. es passiert sonst gar nix.
      Schönes WE & liebe Grüße!

  • Johanna says:

    Hallo Anne,
    also die Schulausflüge waren immer so doof, dass ich Wandern schon immer irgendwie blöd fand. Als ich allerdings in Neuseeland war, wäre ich fast vom Wanderfieber gepackt worden. In Neuseeland wandern die Leute nämlich alle mehrtägige Tracks. Und je nachdem in welchem Hostel man ist, hat man es mit mehr oder weniger Leuten zu tun, die die ganze Zeit von den verschiedenen Tracks schwärmen und von ihren Abenteuern erzählen. Irgendwie hatte ich dann mal das Gefühl, dass ich was verpassen würde, wenn ich in Neuseeland keinen Track gelaufen wäre. Also entschied ich mich für den Queen Charlotte Track im Norden der Südinsel. Vielleicht habe ich mal eine Sekunde darüber nachgedacht ihn zu Fuß zu gehen, aber ich glaube eigentlich, dass ich mich für diesen Track entschieden hatte, weil man ihn mit dem Mountainbike bestreiten konnte. So viel also zum Thema Wandern. Wanderweg ja, aber bitte nicht zu Fuß… Ich wollte den Track in mehreren Etappen machen, ich glaube in drei oder so. Jedenfalls bin ich auf der ersten Etappe gefühlte hundertmal vom Fahrrad gefallen und außerdem musste ich zwischendrin voll oft schieben, weil es voll krass bergauf ging, was schon wieder Wandern gleichkam. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass es zuvor die ganze Zeit geregnet hatte und der Track ganz nass und matschig war. Außerdem standen überall glitschige Wurzeln und Felsbrocken raus, die mich zum Ausrutschen gebracht und in verschiedenen Varianten vom Fahrrad geschmissen haben. Der Track war außerdem wie ein Trampelpfad durch den Wald, den Berg hoch und runter und überhaupt. Ich hatte zwar ein Mountainbike, aber das war einfach eine Nummer zu krass für mich. Ich habe die Mission also abgebrochen und nur eine Etappe gemacht und die nicht mal bis zum Ende. Aber ich hatte echt Angst mir noch was zu brechen. Und den ganzen Track schieben? Nein, das wäre ja dann wie Wandern gewesen… 😉
    Nun ja. Vielleicht kann mich das Wandern ja irgendwann mal noch begeistern, den spazieren gehe ich eigentlich voll gerne! 😀
    Ich bin übrigens gespannt, was du von deiner Wanderung zum Kaltenbronn berichten wirst.
    LG Johanna

    • Anne says:

      Johanna, beste Wandergeschichte ever 🙂 Hätte mir genau so passieren könnnen 🙂 Ich bin übrigens in Peru total blauäugig den Inca-Trail gewandert, zu Macchu Picchu, nur leider ohne die Möglichkeit, abzubrechen – was ich SOFORT gemacht hätte, wenn! Deine Geschichte wäre einen ganzen Beitrag wert! Liebe Grüße!

      • Johanna says:

        Wieso war der Inca-Trail so schrecklich? Schreib doch bitte mal einen Beitrag darüber! 🙂
        Meiner Trail-Geschichte könnte ich wirklich auch mal einen ganzen Post widmen… 😉

  • Jasmin says:

    Liebe Anne,
    es freut mich sehr, dass du die Zeit mit deinem Baby so genießt und dass ihr es euch gutgehen lasst! Du machst es genau richtig.
    Ich wandere auch hin und wieder einmal gerne. In letzter Zeit brauche ich aber ein bisschen mehr Action und deshalb bin ich gerne mit dem Mountainbike unterwegs oder fahre an Seen für SUP.
    Liebe Grüße
    Jasmin

    • Anne says:

      Hallo Jasmin!
      Oh, SUP werde ich im Urlaub auch ausprobieren, kann es kaum erwarten! Stell mir das so spaßig vor! Mountainbike macht mir eher angst, zu schnell…
      Liebe Grüße!

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