Ich schreibe einen Roman. Ich schaff das nicht alleine. Und was geht bei dir?

3.
Februar
2016

11 Kommentare

Diese eine Sache, die du unbedingt in deinem Leben tun willst? Dein Kindheitstraum vielleicht oder eine Idee, die dich seit Jahren nicht mehr loslässt? Ein Gedanke, der sich in deinem Kopf eingenistet hat? Manchmal kannst du ihn verdrängen, aber dann ist er wieder mit voller Wucht da und lässt dich eigentlich nicht los.

Doch dann, dann kommt das Leben dir dazwischen. Du musst in den Supermarkt, willst ins Pilates, liest ein Buch, musst arbeiten oder bist einfach nur müde.

Dein Leben braucht diesen Traum nicht, hat eigentlich gar keinen Platz für ihn. Also gehst du am Ende des Tages ins Bett, müde und abgeschafft, hast ihn wieder auf die Seite geschoben und ignoriert.

Doch sobald du die Augen aufschlägst, ist er wieder da. Und du ärgerst dich über dich selber: Warum hast du ihn wieder schleifen lassen? Warum hast du es wieder nicht geschafft, dir in den Arsch zu treten? Warum durfte dein innerer Schweinehund dich besiegen?

Aber am nächsten Tag… Naja, wie das ausgeht, könnt ihr euch denken. #storyofmylife

Ich schreibe einen Roman.

Mein Traum ist mir eigentlich auch ein bisschen peinlich. Ich will einen Roman schreiben. (Wer will das nicht?)

Warum ich jetzt trotzdem drüber schreibe? Ich habe ihn seit Jahren und ich will ihn mir erfüllen. Er soll nicht die eine Sache werden, die ich nie erreicht habe. Er soll echt werden. Und dazu brauche ich Unterstützung. Von dir.

Dazu habe ich mir folgendes überlegt:

Ich brauche jemanden (oder noch besser: Viele Jemande), dem ich Rechenschaft ablegen muss. Der mich auf meinem Weg begleitet und mich dazu bringt, den inneren Schweinehund zu besiegen. Jemanden, vor dem keine Ausreden gelten und keine Sonderangebote bei Aldi dazwischen kommen dürfen. Oder das typische „Bäh ich bin zu müde!“.

Dieser Jemand bist DU.

Dir möchte ich mich verpflichten. Trag dich in meinen Newsletter ein und einmal im Monat schicke ich dir eine Mail, wie es mit der Arbeit an meinem Roman läuft. Ob es läuft. Was läuft. Was ich für Probleme habe und was für Erfolge. Wann ich verzweifle. Wann ich mal richtig im Flow bin. Die Anmeldung seht ihr rechts in der Seitenleiste, oder unterhalb des Beitrags in der Mobilansicht.

Diese Beiträge werde ich nicht auf dem Blog posten – nur im Newsletter. Der Blog ist nämlich schon eine ganz andere Art der Verpflichtung – eine, die ich genau so liebe und auf die ich nicht mehr verzichten will. Ich liebe es, hier täglich zu schreiben. Weil ich das Schreiben liebe.

Aber zwischen einem Roman und meinem geliebten Blog ist ein Unterschied.

Und ich will beides.

Leider hatte ich Ü29 Jahre Zeit, um mich kennen zu lernen. Ich weiß, dass ich es alleine nicht schaffen werde. Der Beweis: Bisher habe ich es nicht geschafft. Obwohl es mir nie an Ideen gemangelt hat und sich in meinen diversen Notizbüchern zahlreiche Ideen und angefangene Anfänge angesammelt haben. Nie wurde was draus. Klar, die altbekannte Meldodie vom Supermarkt, vom Schlafen, vom spannenden Buch… was auch immer dazwischen kam.

Ab heute: Keine Ausreden mehr.

Bis Ende 2016 will ich meinen Roman geschrieben haben. Bisher nichts mehr als ein Keimling in meinem Kopf. Noch nicht mal ins Notizbuch hat er es geschafft! Doch ich bin mir sicher: Ich kann das schaffen. Mit deiner Hilfe!

Voller Optimismus, dass du mich unterstützt, sage ich also: Danke für deine Hilfe – ich bin dir was schuldig!

 

Hier kannst du dich eintragen:

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Ich schreibe einen Roman.(1)

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11 Kommentare

  • Jasmin says:

    Liebe Anne,
    oh wow, bis Ende 2016 einen Roman schreiben, da hast du dir aber viel vorgenommen 🙂 Da bin ich ja wahnsinnig gespannt, ob du das durchziehst. ABER: ich glaube an dich! Und gerne werde ich mich für den Newsletter eintragen und wenn du nicht schön brav deine Hausaufgaben machst, dann gibt es Schimpfe 😉 hehe.
    Ich habe auch einen Traum. Den werde ich aber erst gegen Ende diesen Jahres offenbaren. Ich möchte vorher nämlich noch ein paar Dinge erledigen und abschließen.
    Viele liebe Grüße und einen wundervollen Abend, liebe Anne :-*
    Jasmin

    • Anne says:

      Hihi, Jasmin,
      jetzt bin ich mal wieder neugierig. Irgendwie spannst du mich wohl gern auf die Folter 🙂
      Wir werden sehen – es MUSS klappen! Zumindest zu großen Teilen fertig, oder? Hab schon ein paar emails mit Tipps bekommen… es wird also klappen!
      Und wie du mich schimpfen musst, wenn es nicht klappt! Ich zähl drauf :*

  • Johanna says:

    Du kannst mir deinen Roman dann zum Probelesen geben, wenn du willst. Ich warte darauf. Für Ende 2016 plane ich das schon mal bei mir ein.
    Vielleicht habe ich bis dahin ja auch meinen Roman fertig? ;P Denn wer hat denn eigentlich nicht den Traum einen Roman zu schreiben…?

    • Anne says:

      Au ja, Probelesen! Das ist ja cool! Hoffentlich hast du dir das gut überlegt 😉
      Eben, wer hat den nicht? Viel besser: Sollen wir uns zusammentun? Eine mediale Schreibtruppe? Uns zwischendrin Kapitel schicken???

  • Johanna says:

    Hilfe, jetzt wird’s konkret. Ich weiß nicht, ob ich mich so schnell aufraffen kann wie du. Ich möchte erst noch das Buch Crime, Kriminalromane und Thriller schreiben von Larry Beinhart fertiglesen (ich lese langsam) und dann, wenn ich erst mal angefangen habe zu schreiben, möchte ich mein Baby eigentlich erst aus der Hand geben, wenn es fertig ist und ich komplett davon überzeugt bin. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass ich sonst unterwegs entmutigt werde, wenn ich Feedback zu einzelnen Kapiteln kriege… Hach… Ich hoffe, dass ich mich von deinem Newsletter mitreißen lassen kann und dadurch auch motiviert werde und wer weiß, vielleicht reizt es mich ja dann doch mal ein Kapitel für ein Sneak Peak rauszurücken. 🙂
    Aber wir könnten uns ja auch beide eine Deadline setzen, einen Abgabetermin sozusagen, den wir einhalten müssen. Und zu diesem Termin müssen wir uns gegenseitig das fertige Manuskript zum Probelesen zuschicken…

    • Anne says:

      Deadlines sind sogar noch ein bisschen besser als Sneak Peaks. Mit Abgabeterminen kommt ja viel mehr Verpflichtung als mit Zwischenschrittchen. Und viel mehr Freiheit dazwischen. Manche Erzählbögen schließen sich ja auch erst wieder ganz woanders – die Sache mit einzelnen Kapiteln ist also gar nicht sooo einfach, wie ich das im ersten Moment dachte… Vor Entmutigung hab ich auch ziemlich Angst. Und „aufraffen“, hui, diese Woche läuft grad mehr schlecht als recht. Könnt 24/7 nur pennen. Ich probiere es mit kleinen Schritten. Für den Anfang. Witzig, dass du dich fürs Krimischreiben interessierst und danke für den Buchtipp, übrigens. Muss ich mir gleich mal anschauen! Echt cool, dass wir so ne gleiche Interesse (Roman) haben und jetzt drüber „schwätzen“ können 🙂

  • christian patzschke says:

    als dopingmittel empfehle ich dir vor arbeitsbeginn eine geschichte vom architekten des konstruktiven, erfinder des fluessigen handlungsaufbaus ernest hemingway zu lesen: in unserer zeit, maenner ohne frauen, der sieger geht leer aus z.B. oder seines sehr aehnlich schreibenden juengers charles bukowski. ich mache das seit 15 jahren taeglich& es hilft mir die anfaengliche angst vor dem schreiben, die hinter jeder ecke & winkel lauert besser zu ueberwinden und lebendiger & temperamentvoller zu schreiben. dabei lernst du wie man die goldene mitte findet & vor allen dingen das wichtigste: ALLES UEBERFLUESSIGE WEGZULASSEN & dem stoff mehr dynamik, impulsivitaet & frische zu verleihen. was zugleich auch bedeutet, MEHR INTERESSE beim leser zu erzeugen. denn deutsche autoren neigen fast alle dazu, zu langatmig, hoelzern, vom thema abschweifend, quaelend langweilig zu formulieren. die impulsivitaet & der zuendende funke erlischt dann sehr schnell. noch einmal, falls du meinen vorangegangenen text nicht erhalten haben solltest, die technik des schreibens laesst sich nicht vollstaendig erlernen, die intuition, der instinkt & der sinn fuer das zu beschreibende milieu sollten als begabung & talent schon vorhanden sein und die angst vor dem schreiben ist immer am groessten, bevor man sich an die maschine setzt, ist man dann wieder intensiv am arbeiten verschwindet sie! noch einmal: viel glueck, ausdauer & kreativitaet wuensche ich dir beim verfassen deines buches! ich selbst schreibe schon seit ueber 15 jahren short stories im genre psychothriller fuer amerikanische literaturausgaben, magazine & anthologien. lust, freude & faszination sollten beim kreativen prozess des schreibens natuerlich auch vorhanden sein. oft entwickelt sich das erst nach einer gewissen zeit, das muss man wissen, sonst wuerde man nach der ersten seite schon aufgeben. meine e-mail ist z. Zt. „defekt“ – wenn du etwas spezielles wissen moechtest oder ein aufputschmittel brauchst (phantasiemaessig natuerlich), kannst du mir gerne eine sms unter der nr. ????? zusenden oder mich auch direkt anrufen. no problem. so long. na dann mal hals & beinbruch, sorry, frohes schaffen natuerlich! was denn sonst!?

    • Anne says:

      Hey, Christian,
      erstmal Danke für deinen ausführlichen Kommentar, Wahnsinn! Ein paar Bukowskis habe ich sogar im Regal stehen, die letzte Lektüre liegt allerdings bestimmt 6 Jahre zurück. Von Hemingway hab ich nur ein Erzählband über Paris. Da könnt ich mir direkt morgen mal entsprechende Texte besorgen. Danke für die Lektüretipps.
      Seit 15 Jahren?! Respekt! Wie bist du denn dazu gekommen?
      Ich glaube, mit dem überflüssigen Weglassen tue ich mich noch etwas schwer und ich hab auch ziemlich Bammel, dass mir das mit dem Interesse erzeugen nicht gelingt. Über mein Talent kann ich jetzt nix sagen, aber ich weiß, dass ich das Schreiben liebe.
      Ganz ehrlich – Tipps von einem Profi hören sich phantastisch an. Tausen Dank für dein Angebot, ich hoffe, du bereust es nicht früher oder später. Haha. Ich lösche mal deine Nummer aus dem Kommentar, damit die nicht jeder sehen kann. Spätestens, wenn deine E-Mail wieder geht, kannst du mich ja auch bequem erreichen.
      Ich glaube, ich häng mir deine Tipps als Hilfe erstmal über den Schreibtisch…

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