Mehr Power bitte! – Wie mir koreanisches Bibimbap hilft, meinen Tiefpunkt zu überwinden.

9.
Oktober
2015

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Puuuuhh, diese Woche hatte es irgendwie in sich. Obwohl sie – arbeitstechnisch gesehen –  eine relativ ruhige Woche war. Dafür hatte ich stääääändig Kopfweh und/oder war total müde, so sehr, dass ich eigentlich jederzeit an jedem Ort im Stehen hätte einschlafen können 🙂 Frühjahrsmüdigkeit??? Dann soll der Frühling jetzt endlich mal kommen!

Um wieder etwas fitter zu werden, habe ich gestern mit einem absoluten Super-Power-Essen nachgeholfen: Bibimbap.

Seit meiner Korea-Reise letztes Jahr eines meiner absoluten Lieblingsessen. Leicht nachkochbar, leicht abwandelbar (z.B. je nach Saison) und nebenbei auch noch alles drin, was Energie gibt.

Das brauchst du zum Nachkochen:

1) verschiedenfarbiges Gemüse,

z.B. Spinat, Rosenkohl, Karotten, Linsen, Champingons, Wirsing – was es gerade gibt, alles geht. Die Menge hängt davon ab, wie viele mitessen und wie viel Hunger du hast. Bei uns gibt es immer ca. zwei Karotten, 100g Rosenkohl.

2) Eier

– Anzahl ist wiederum abhängig von den hungrigen Mäulern, die gestopft werden müssen 🙂 Pro Person wird ein Ei gebraucht.

3) ca. 200g Rindfleisch ODER in der vegetarischen Variante eben Tofu

(wir haben bereits beides ausprobiert, beides schmeckt!)

4) 500g Reis

5) 2 TL Sesamöl

6) Sesamkörner, Menge je nach Geschmack

7) evtl. rote Currypaste oder getrocknetes Chilli

8) Für die Marinade (für das Fleisch oder den Tofu):

  • 1 TL Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Sesamöl
  • gehackte Frühlingszwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe

Zubereitung:

1) Reis kochen. Ich schwöre auf meinen Reiskocher. Faustregel, egal ob im Reiskocher oder auf dem Herd: Doppelt so viel Wasser wie Reis zum Kochen benutzen.

2) Mach zuerst die Marinade, indem du alle Zutaten zusammenmischst. Anschließend legst du das Fleisch oder den Tofu mindestens zehn Minuten in dieser Marinade ein.

4) Brate das marinierte Fleisch oder den Tofu kurz an – bis es durch ist.

5) Beginne nun, wenn alle Zutaten fertig sind, mit dem Anrichten der Teller: Einige Tropfen Sesamöl verfeinern den Reis, also tropfe sie auf den Boden des Tellers. Darauf kommt dann der Reis. Arrangiere dein Gemüse rund um den Reis, dazu Rindfleisch oder Tofu. Dein fertiges Bibimbap wird von einem Spiegelei gekrönt.

Wenn du Lust hast, füge rote Currypaste als Sauce hinzu oder einfach Chilliflocken.

Das Grundrezept stammt übrigens aus A Korean Kitchen Companion by Jia Choi, das hab ich mir damals direkt in Seoul gekauft. Die Rezepte darin sind nicht alle perfekt, zum Beispiel fehlt ab und an in der Zutatenliste eine Zutat und beim Kochen fällt einem auf einmal auf, dass da noch ne Sache fehlt… Dennoch gibt es einen guten Einblick in die koreanische Küche, auch, weil es Alternativen nennt, wenn man nicht das Original koreanische Produkt kaufen kann.

Bon appétit!

Lasst mich wissen, wenn ihr es nachgekocht habt!

HINWEIS:

Das Rezept erschien bereits am 28.02.2015 auf meinem alten Blog hundertzeiten.de

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